Worte ficken die Internetkultur nicht sehr.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Aber ein Wort sagt mehr als tausend Smileys.

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Nihongo

Spricht zufällig eine der meinen Blog nicht lesenden Wesenheiten ein bisschen [mehr] Japanisch und hat Lust, zu zweit zu lernen? Nein? Ach kommt schon. Bitte. Ich bin auch ganz nett.

それはとてもむゆくしい

Zauberspruch des Tages

Alogomorrha.

[Schwingen Sie Ihren Zauberstab von einer aufrechten Position in einem transkovalenten Wirbel entlang der kanojiyo’schen Achse in Richtung des Nomens Satanozoviath. Für eine verstärkte Wirkung, imaginieren Sie die Kammerzofen der ersten Prä-Regentin der intramanuellen Republik Aserbyebye.]

Wir empfehlen Musik – Charts des Zorns [Vol. I]

Ich dachte mir, dass ich hier auch mal, statt nur eigene Musik zu präsentieren, auch mal Dinge empfehlen kann, die mir derzeit gefallen. Das können die unterschiedlichsten Musikrichtungen sein, weil ich in der Richtung doch recht offen bin.
Tipp am Rande: Die Musik gut aufdrehen und mit gut Bass hören. Das gilt fast immer. Und ja, verdammt, ich weiß, dass die eigentliche Audioqualität darunter leidet. Aber mir ist wichtiger, dass sich mir der Sound vehement in die Gehörgänge bohrt und mich wegbläst.

I: Genetikk – Sorry

Auf Platz eins stehen bei mir gerade Genetikk, eine Rapformation, die ich erst vor kurzem für mich entdeckt habe. Überzeugt einfach dank unglaublich atmosphärischer Beats [an dieser Stelle mit einem recht bekannten Sample], sowie den perfekt dazu passenden Flow von Karuzo. Und die Texte tun natürlich ihr Übriges. Das Lied steht hier einfach mal stellvertretend für alle anderen Lieder, die ich von Genetikk krass finde. Und das sind fast alle. Weitere Lieblinge kommen bestimmt bei den nächsten Musikempfehlungen mal rum.

II: Vexare – The Clockmaker

So, als nächstes etwas Dubstep. Was diese Musikrichtung angeht, bin ich extrem wählerisch und es gibt vieles, was mir nicht gefällt. Dieses hübsche Lied hier hingegen verschafft mir auch nach dem zigtausendsten Hören noch Gänsehaut. Einziges Manko ist in meinen Augen die relative Kürze, aber vielleicht ist das gar nicht schlecht so. Reißt mich jedenfalls bei jedem Hören wieder um.

III: Babymetal – Megitsune

Japanischer Schulmädchen-Extrem-Metal. Klingt erst mal nach einer Kombination, von der man nicht erwartet, dass sie funktionierte. Das täuscht. Es passt wie die Jet-Li-Faust auf’s Schlitzauge. [Ja, ich weiß, dass Jet Li kein Japaner ist.] Also, was hört man konkret? Harte Modern Metal Sounds, mit hier und dort eingestreuten Synthesizern und spärlich vorhandenen japanisch-folkloristischen Einflüssen, gewürzt mit drei zarten Mädchenstimmen. Es ist eine Mischung völlig für sich. Und ich steh drauf.

IV: A Backward Glance On A Travel Road – Johnny Got His Gun

Und damit bewegen wir uns auch schon wieder in ruhigere Gefilde. A Backward Glance On A Travel Road [im Weiteren ABGOATR] zeichnen sich durch wunderschöne Akustik Gitarren-Melodien, einige französisch- sowie englischsprachige Text- und Zitatschnipsel und eine unglaublich dichte Atmosphäre aus. Musik, die überdauert. Ich habe selten etwas derart formvollendet Schönes und Authentisches gehört.

V: Die Vamummtn – Krocha Hymne

Zum Abschluss ein Lied aus der mir sehr lieben Kategorie Scheiße aber feierbar. In diese Kategorie fallen für mich Lieder, die ich erst mal für absolut behindert, assi, dämlich und/oder scheiße halte, bei denen sich aber herausstellt, dass man sie einfach aufgrund ihrer Beschissenheit geil finden und feiern muss. [Und nein, Ballermann-Musik hat in der Kategorie nichts verloren. Die ist in der Tat einfach nur scheiße.] Also hier die Krocha Hymne. Das Original ist auf Youtube leider unauffindbar, aber der Remix taugt auch zum abgehn.

Goldbegrünt. Ein Liebesgedicht.

Roh ist der Morgen, den ich mir aus den Zähnen schneide
Roh bleibt der Mittag, bevor er entgleist
Halbgar das Schweigen zwischen deinen Scheiben
Halbgar die Bilder unter deinem Kleid
Aschfahl und Blau dringt das Horn aus dir
Aschfahl und grau bedeckt es dich
Gold wird zu Gold, Rot wird zu Gold
Weiß wird zu Gold, Gold wird zu Gold.
Golden dein Haar, Ocker dein Haar
Rot deine Lippen, Blau deine Lippen
Rohes bleibt roh, Not bleibt in deinen Lungen kleben,
Durch den Rauch fließt sie hinein, durch den Saft niemals heraus.
Blaue Maske , grüner Schleim.
Genozid der Knochen, weich wie dein Fleisch,
Der Pfirsich frisst die Maden niemals.
Und das Nie war gestern.
Du hast mich gefressen. Und ich habe dich ausgespien,
Gegen den Wind.
So speie ich stets. Gegen den Wind. Damit du mich nicht kennst.